Radtouren Umbrien – Italien

 

Radtouren Umbrien – Italien

 

Bella Italia“ das bedeutet guter Wein, schöne Frauen und eine tolle Landschaft, warum diese Sachen nicht mit dem Fahrrad erkunden? Viele werden mit Radtouren vielleicht Südtirol oder die Toscana verbinden, sie ist sozusagen die große Schwester Umbriens, und das in allen Belangen. Warum also gerade Umbrien?

Radtouren Umbrien Italien

Umbrien, ist bei gleicher landschaftlicher Schönheit, einfach viel unberührter als die Toscana, die meiner Meinung eher auf (Massen) Tourismus ausgelegt ist. Andererseits ist ist das „Terrain“ weniger anspruchsvoll als z.B. in den Marchen, wo es nur rauf oder runter geht.

Radtouren in Umbrien – was, wo, wie und warum

 

Ich möchte hier 10 Touren – Tourenvorschläge vorstellen. Sie wurden von mir alle mit dem Rennrad abgespult. Das soll aber nicht heissen dass man die selbe Runde nicht auch mit dem Mountian oder dem Trekking Bike in Angriff nehmen kann.

Als Ausgangspunkt für die Touren (Vorschläge) nehme ich immer “Santa Maria Rossa” vor den Toren von Perugia, auch weil man von hier einen 360° Aktionsradius hat, man kann in alle Himmelsrichtungen losfahren. Andererseits versuche ich in den Tourenbeschreibungen immer die besonders schönen Abschnitte hervorzuheben, und man kann auch nur diese abradeln.

Radtouren Umbrien

Die Radsaison in Umbrien

In Umbrien kann man das ganze Jahr über Radfahren. Die Winter sind mild, das bedeutet kein Schnee, kein Rollsplitt auf der Straße und keine Minustemperaturen. Im Gegenteil, auch im Winter hat es hier oft um 10-15°C, dafür ist es in den Wintermonaten oft stark windig.

Im Frühling heißt es vor allem für Pollenalergiker aufpassen. Je nach Runde (Zivilisation oder Prärie) und Monat, für mich sind dass besonders Ende April Anfangs Mai, kann schon mal ein kleinerer Astma Anfall herausschauen. Umbrien wird nicht umsonst das „grüne Herz Italiens“ genannt.

Im Sommer gibt es quasi eine Schönwettergarantie, mit kaum Niederschlag. Allerdings ist es auch sehr heiß, 35-38°C sind dann fast der Normalfall. Einige Runden lassen sich dann nur noch Früh Morgens oder am späterem Nachmittag in Angriff nehmen, und Untertags macht man Siesta.

Der Herbst ist mein persönliches Highlight. Vor allem Oktober und November bedeuten milde Temperaturen, keine Pollen, wenig Wind und klare Sicht, perfetto.

 

On the Road

 

Leider ist die Fahrbahnqualität in Umbrien generell schlecht. Einige superschöne Runden kann man mit dem Rennrad gar nicht befahren, weil der Asphalt so mies ist. Und das Geld in die Strassensanierung zu stecken, ist nun wirklich der letzte Gedanke der einem Italiener, oder besser gesagt der italienischen Regierung in den Sinn kommt. Schade.

Die beschriebenen Touren wurden allerdings alle mit Carbonelementen am Bike (Gabel, Lenker, Sattelstütze, Laufräder und Kurbel) gefahren. Teilweise sollte man aber schon aufpassen.

 

Autofahrer passen hier teilweise wenig auf Radfahrer auf…und es wird viel „gehupt“, aber nicht immer aus Böswilligkeit sonder eher um Aufmerksam zu machen. Man sollte sich das Ganze nicht zu sehr zu Herzen nehmen.

 

Wie schon gesagt kann es sehr heiß werden, vor allem in den Sommermonaten, und leider sind hier „Dorfbrunnen“ oder „Biergärten“ wie man sie in nördlichen Gefilden gewöhnt ist, Mangelware, im Gegenteil. Es kann schon mal vorkommen, dass man „on the Road” für eine Stunde kein Auto, Mensch, Tier und vorallem Wasser sieht. Camelpack oder Wasserreserven mitnehmen wird dann zur Pflicht.

 

Nicht nur malerische Landschaften sondern auch viel Kultur gibt es in Umbrien zu endecken. Es lohnt sich ab un zu auch mal vom Bike zu steigen um etwas zu Besichtigen.

Als Zusatzinformationen probiere ich immer Tipps zu geben, wo man entlang der Strecke gut essen, Wein verkosten, oder etwas besichtigen kann. Das drumherum muss ja schließlich auch passen.

 

Wie schon weiter oben beschrieben ist das Gelände in Umbrien nicht „zu“ anspruchsvoll. Es gibt viel Ebene die sich mit sanften Hügeln abwechselt, diese sind „pedalabili“ wie man in Gergo sagt. Andererseits gibt es aber auch Steigungen wo man als Rennradler froh ist eine Kompaktkurbel drauf zu haben.
Am Anfang einer jeden Routenbeschreibung füge ich deshalb eine Art „Difficulty Level“ ein (easy, medium, hard). Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass es nur mein persönliches Empfinden ausdrückt, ob eine Runde für mich anstregend war oder nicht.

 

Abschließend möchte ich euch die Tourenvorschläge ans Herz legen, vielleicht treffe ich ja mal den ein oder anderen von euch on the Road, das wäre cool. Keep on Biking.

 

Radtouren Umbrien – Italien

 

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